06. April- 27. Juni 2021 | Adrian Scherzinger. Der Hauch der Zeit

Was bedeutet Zeit für einen Künstler? Eine Masseinheit, ein Begriff oder ein Thema… Jedem seine eigene Wahrnehmung, Vorstellung. Was auch immer sie ist und welche Form sie annimmt, schwierig ist es, sie in der bildenden Kunst darzustellen. Dennoch hat Adrian Scherzinger es geschafft, diese Herausforderung zu meistern, indem er sich die Technik der Luftfotografie aneignete.

Von Murten bis in die Nähe der Stadt Bern hat er mit einer Drohne den Kontrast zwischen Siedlungs- und Naturraum verewigt; mit besonderem Interesse an Sonnenauf- und Untergängen bei Nebel. Seine Fotografien sind sorgfältig komponiert und lassen den Raum in der Zeit versinken. Sie laden zum Träumen ein, zeigen kontrastreiche Atmosphären, weiche, leichte oder schwere. Viel wichtiger als der Blickpunkt ist die Erfahrung von Zeit im Nebel, welche die Originalität dieser fotografischen Arbeit ausmacht.

Adrian Scherzinger (*1976, Murten) studierte Geographie an der Universität Bern und arbeitete danach als Meteorologe. Im Jahr 2005 gründete er die Firma «edprojects», die Auftragsfilme und andere Medienkunstwerke produziert. Als Mapping- Spezialist hat er mehrmals am Murten Licht-Festival teilgenommen.

Ausstellungsbroschüre (PDF)

VERANSTALTUNGEN:
7. Mai, 19 Uhr: Öffentliche Führung mit Adrian Scherzinger (auf Französisch)
30. Mai, ab 14 Uhr: Festtag
10. Juni, 19 Uhr: Öffentliche Führung mit Adrian Scherzinger (auf Deutsch)

Murten leuchtet!

Murten Licht-Rundgang (3. – 28. März)

Das Murten Licht-Festival 2021 kann nicht in gewohnter Form stattfinden. Das Organisationskomitee hat sich intensiv mit den Corona bedingten Herausforderungen auseinandergesetzt und ein kleines aber feines Alternativprogramm erarbeitet.

5 Arteplages im Museum lassen Sie staunen:

  • Candel’Ens (Atelier BMP); Explorer (Encor Studio); Zerstörter Lichtfluss (Simon Berger); Hallali (Muriel Zeender); Future Seed (eikon / Acousmatik.land). Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Murten leuchtet!

Praktisch:

  • Die Ausstellung im Museum ist vom 03. bis 28. März 2021, von Mittwoch bis Sonntag, zwischen 17:30 und 22:30 Uhr zugänglich.
  • Tickets müssen im Voraus online gebucht werden. Hier geht es zu den Tickets.
  • Damit wir die Anzahl Personen kontrollieren können gibt es aus Sicherheitsgründen Slots mit einem Abstand von jeweils 5 Minuten
  • Bitte beachten Sie, dass es pro Slot eine maximale Anzahl an 5 Personen gibt. Wir raten Ihnen deshalb, Ihr Ticket so früh wie möglich zu reservieren.

So schützen wir uns: Schutzkonzept 2021

6. September – 13. Dezember 2020 │Romano Riedo.

„ROMANO RIEDO. HIER │DORT“ GEHT IN DIE VERLÄNGERUNG

Die Ausstellung wird bis Sonntag, 20. Dezember 2020, verlängert.
Um die Finissage zu feiern, werden wir zwei Sondertage anbieten, 19. und 20. Dezember. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei; dazu gibt es noch verlängerte Öffnungszeiten (SA: 10-17 Uhr; SO: 10-18 Uhr).
Geniessen Sie die Gelegenheit, sich in aller Sicherheit im Museum zu vergnügen und ein schönes Foto zu erwerben. Gleichzeitig unterstützen Sie den Künstler und auch das Museum.
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Unter dem Titel „Hier│Dort“ zeigt das Museum Murten zahlreiche Fotografien zum Thema Reisen.

Speziell für das Museum Murten hat der Künstler eine umfangreiche Reportage-Reihe realisiert, die das aktuelle touristische Angebot im Drei-Seen-Land und dessen Hauptpersonen ins Zentrum rückt.

Romano Riedo lebt und arbeitet in Freiburg. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. 2014 erhielt er den SWISS PRESS PHOTO Preis in der Kategorie Reportage.

Zur Ausstellung erscheint ein Fotoband.

Veranstaltungen (PDF): mm_broch_riedo_print

13. Oktober – 08. Dezember 2019 | Sandro Godel „Am Ursprung“

Sandro Godel wird 1961 in Estavayer-le-Lac geboren und absolviert zuerst eine Lehre als Möbelschreiner. Mit 24 Jahren widmet er sich ausschliesslich der Malerei und der Druckgrafik. Sandro Godel experimentiert autodidaktisch mit zahlreichen Kunsttechniken und befasst sich mit verschiedensten Themenbereichen. Seine Auslandaufenthalte (Paris, Berlin, Tokio, New York, Nairobi) motivieren ihn jedes Mal, neue künstlerische Ausdrucksformen auszuprobieren. Sandro Godel ist Mitglied von Visarte Freiburg und seit 1986 stellt er regelmässig aus.

Die Ausstellung im Museum Murten ist keine Retrospektive. «Am Ursprung» veranschaulicht eine Zeit der Reflexion und geht auf das enge Verhältnis des Künstlers mit der Abstraktion und der figurativen Darstellung ein. Selbst wenn die Werke von Sandro Godel auf den ersten Blick zu einem grossen Teil nonfigurativ zu sein scheinen, so offenbaren sie doch eine tiefgründige und starke Einheit in den Gesten, in den Emotionen…

 

Veranstaltungen:

12. Oktober, 18 Uhr: Vernissage (Musikalische Begleitung: Mnemusik)

14. November, 19 Uhr: Öffentliche Führung durch die Wechselausstellung mit Sandro Godel (auf Französisch)

28. November, 19 Uhr: Öffentliche Führung durch die Wechselausstellung mit Monika Kohli und Anwesenheit des Künstlers Sandro Godel (auf Deutsch)

16. Juni – 06. Oktober 2019 | Michel Roggo und Etienne Francey „3 Seen“

In der Ausstellung «3 Seen» begegnen sich zwei Freiburger Fotografen unterschiedlicher Generationen, aber geeint durch die gleiche Leidenschaft, die Natur.

Michel Roggo (*1951), Preisträger von zahlreichen Wettbewerben, ist heute ein anerkannter internationaler Spezialist für Süsswasserfotografie. Er zeigte seine Werke weltweit und mehr als 20’000 seiner Fotografien wurden bereits publiziert.

Etienne Francey (*1997) interessiert sich seit seiner Kindheit für die Fotografie. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder gab er zwischen 2007 und 2016 die Zeitschrift «chnature» heraus. Dieses kleine Magazin enthielt Reportagen über die lokale Tierwelt und Naturfreunde. Mehrere Bilder von Etienne Francey wurden im Rahmen des Wettbewerbs «Wildlife Photographer of the Year» ausgezeichnet.

Die zwei Fotografen haben über ein Jahr in der Drei-Seen-Region (Murten, Biel und Neuenburg) gearbeitet. Die Ausstellung ist das Ergebnis ihrer Erkundungen – Michel Roggo unter Wasser, Etienne Francey an den Ufern…

Ihr Vorgehen war vor allem ästhetisch motiviert. Die Besucherinnen und Besucher können beim Betrachten der Bilder und der Kurzfilme den Spuren einer Region folgen, die vor mehreren tausend Jahren – lange vor der Besiedlung durch die Menschen und dem Bau der ersten Dörfer – eine einzige Wasserfläche bildete. Die Ausstellung nimmt uns mit auf eine fast überzeitliche Reise, zwischen leichten Stimmungen und Geheimnissen tiefer Gewässer.

 

 

BEGLEITVERANSTALTUNGEN

 

15. Juni, 18.00 Uhr: Vernissage

 

27. Juni, 19.00 Uhr: Vortrag von Elmar Bürgy, Wildhüter und Fischereiaufseher: „Am und um Murtensee“.

 

5. September, 19.00 Uhr: Vortrag von Michel Roggo: „Zwischen Bären und Piranhas“ (in der OS Murten).

 

19. September, 19.00 Uhr: Führung durch die Wechselausstellung mit Michel Roggo und Etienne Francey.

 

 

17. März – 31. Mai 2019 | Jean-Pierre Humbert „Ästhetische Erwärmung“

Jean-Pierre Humbert, geboren 1947, lebt momentan in Freiburg.

Seit mehr als 50 Jahren widmet er sich dem Kunstschaffen und der Kunstförderung.

Zeichnungen, Gemälde, Gravuren, Lithografien, Serigrafien, Glasmalerei, Mosaike, Skulpturen, Schreiben: dies sind die Mittel, mit welchen er seine Lieblingsthemen ausdrückt. Sie beinhalten beispielsweise ländliche Umgebungen und Stadtlandschaften, dramatisch inszenierte Menschenporträts, Menschenmassen in Bewegung, die Natur…

1985 gründet er die Atelier-Galerie Contraste. In diesem Atelier wurden bis 2010 Gravuren, Lithografien und Serigrafien gedruckt und es dient bis heute auch als Verlagshaus für Grafiken und Bücher. An das Atelier angrenzend befindet sich die Galerie, wo über 100 Ausstellungen, einige Konzerte, ein internationaler Gravur-Wettbewerb (1991), ein Wettbewerb in digitaler Radierung (2014) und zahlreiche andere Veranstaltungen stattfanden.

Jean-Pierre Humbert hat vor Kurzem eine Monografie mit dem Titel «Anachroniques» im Verlag Contraste publiziert. Das Werk mit 256 Seiten, ein Panorama seines Lebens als sesshafter Abenteurer, bildet den roten Faden für die Ausstellung im Museum Murten. Der Besucher kommt sowohl in den Genuss früher Werke, als auch in den brennenden Horizont der neusten Kreationen des Künstlers.

 

Begleitveranstaltungen:

 

  • Samstag, 16. März, 18 Uhr: Vernissage

 

  • Donnerstag, 4. April, 19 Uhr: Jean-Pierre Humbert führt durch seine Ausstellung «Ästhetische Erwärmung». (Auf Französisch)

 

  • Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr: Jean-Pierre Humbert führt durch seine Ausstellung «Ästhetische Erwärmung». (Auf Deutsch)

 

  • Freitag, 31. Mai, ab 15 Uhr: Finissage

02. Februar – 04. März 2018 | Ausstellung „Licht-Festival“

Ein reiches und vielfältiges Programm erwartet Sie!

  • Francis Moret: Alle Wege… mènent à Morat
  • L’Institut créole (Wojtek Klakla und Pierre-Alain Morel): Feu au Musée
  • Bertrand Kurzo: Scorpio
  • Pauline Saglio und Mathieu Rivier: Théâtre des souvenirs
  • Wanderzikus, (ETHZ): Natur des Lichts
  • Cee-Roo: World Music
  • OS Domdidier: L’ICE sociation

Fr und Sa: 14 – 17 Uhr

So: 10- 17 Uhr

17. Januar – 28. Januar 2018 | Murten Licht-Festival

Während dem Murten Licht-Festival befinden sich sieben Arteplages im Museum. Ein reiches und vielfältiges Programm erwartet Sie:

 

  • Adrian Scherzinger: 20th century music
  • L’Institut créole (Wojtek Klakla und Pierre-Alain Morel): Feu au Musée
  • Bertrand Kurzo: Scorpio
  • Pauline Saglio und Mathieu Rivier: Théâtre des souvenirs
  • Wanderzikus, (ETHZ): Natur des Lichts
  • Cee-Roo: World Music
  • OS Domdidier: L’ICE sociation

06. April – 27. Juni 2021 | Adrian Scherzinger „Der Hauch der Zeit“

11. Juni – 01. Oktober 2017 | Primula Bosshard, Julien Chavaillaz, Jean-Luc Cramatte, Luca Etter, Charly Rappo „Zwischen Kelch und Sturmgewehr“

Die Ausstellung «Zwischen dem Kelch und dem Sturmgewehr» vermittelt den Blick aus heutiger Warte, den fünf Freiburger Fotografen auf die vier lebendigen Traditionen im Zusammenhang mit der Murtenschlacht vom 22. Juni 1476 werfen: die Gedenkmesse in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg, die Solennität, der Murtenlauf und das Historisches Murtenschiessen.

Diese vier Gedenkanlässe haben sich im Laufe der Jahrhunderte gebildet und jeder hatte seine eigene Entwicklung, welche die Anlässe mehr oder weniger stark von ihrer ursprünglichen Form abweichen liessen.

Diese Ausstellung gibt uns die Gelegenheit, über diese Anlässe in einem erweiterten Rahmen als lebendige Traditionen nachzudenken. Der Akt des Gedenkens ist eine Aussage, eine soziale und politische Erscheinung mit zeitgemässer Aneignung einer Vergangenheit, die schon vielfach neu gedeutet und neu gestaltet wurde. Im Zeitpunkt des Gedenkanlasses in der Gegenwart meldet sich diese Vergangenheit zurück, mit dem Anspruch der Wiedergabe einer umfassenden Identität. Der die Erinnerung belebende Festakt setzt sich fest an einem Ort des Geschehens, wo die Geographie verbindendes Glied zwischen den Teilnehmenden ist.

Die Arbeiten der Fotografin Primula Bosshard (Porträtserie) und der Fotografen Julien Chavaillaz (Gedenkmesse), Charly Rappo (Solennität), Luca Etter (Murtenlauf) und Jean-Luc Cramatte (Murtenschiessen) versetzen uns für kurze Augenblicke in ein zeitloses Fresko, wo Vergangenheit, Gegenwart und manchmal gar Zukunft zusammenkommen und sich vermischen… Bilder, die mit ihrem Hinterfragen unserer Traditionen auch wiederum Fragen an uns richten.

 

«Lebendige Traditionen in Bildern» ist ein Partnerprojekt der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, realisiert im Rahmen der Initiative «Kulturelle Vielfalt in den Regionen».

Adresse

Museum Murten
Ryf 4
CH-3280 Murten / Morat

Öffnungszeiten

Di – Sa 14-17  Uhr

So 10-17 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene CHF 8.-
Erwachsene reduziert CHF 5.-
Kinder und Jugendliche (6-16) CHF 2.-
Gruppen ab 8 Personen CHF 5.-
Schulklassen CHF 1.-

Kontakt

T +41 26 670 31 00
kontakt@museummurten.ch